Herzlich willkommen bei der Stadt Friedberg in Bayern / Donnerstag, 21.02.2019

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Museum im Wittelsbacher Schloss



MUSEUM WEGEN SCHLOSSSANIERUNG GESCHLOSSEN
Anfang 2015 beginnen die Sanierungs- und Umbaumaßnahmen des Wittelsbacher Schlosses sowie die Neukonzeption des Museums. Die Wiedereröffnung ist für Frühjahr 2019 geplant.

Museum im Wittelsbacher Schloss
Eingang zum Wittelsbacher Schloss
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Eingang zum Wittelsbacher Schloss

Auf dem östlichen Höhenzug des Lechtals liegt das im Jahr 1257 vom Wittelsbacher Herzog Ludwig II. dem Strengen gegründete Schloss Friedberg. Nach Zerstörung und Wiederaufbau im 16. Jahrhundert zeigt sich die Vierflügelanlage heute weitgehend im Stil der Renaissance.

Das Museum mit stadt- und kunstgeschichtlicher Sammlung ist seit 125 Jahren im Schloss untergebracht. 1886 hatten zwanzig Friedberger Bürger einen Historischen Verein (heute: Heimatverein Friedberg e.V.) gegründet, dessen Ziel es war, kunstgeschichtlich und lokalgeschichtlich bedeutende Objekte in einem Museum zu vereinen.

"Schatzkammer" Friedberger Uhren
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"Schatzkammer" Friedberger Uhren

Das Herzstück des Museums bildet heute die „Schatzkammer“ mit wertvollen Friedberger Uhren . Friedberg war im 17. und 18. Jahrhundert eine bedeutende Uhrmacherstadt, deren Uhrmacher ganz Europa belieferten. Preziosen wie Tisch-, Wand- und Stutzuhren sowie Kutschenuhren zeugen von der einst europaweit gerühmten Kunstfertigkeit der Uhrmacher, die in repräsentativen Porträts zu sehen sind.
Porträt Uhrmacher Sebastian Baumann
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Die historischen Grundlagen dieses Erfolgs liegen im 16. Jahrhundert. Damals förderten die Bayernherzöge die Ansiedlung talentierter Kunsthandwerker und machten sich dabei die strengen Zunftregeln des benachbarten Augsburg zu Nutze. Zum eigenen und dem Wohl Friedbergs siedelten sie Handwerker an, die in der Nachbarstadt kein Aufenthalts- und Meisterrecht bekommen hatten.


Tafelgeschirr mit "Indianischem Dekor"
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Vorgestellt werden im Museum außerdem die Geschichte des Schlosses sowie die im Schloss 1754-1768 hergestellten Fayencen der kurfürstlichen Manufaktur Maximilians III. Joseph, darunter Tafelgeschirr mit „Indianischem Dekor“. Eine Abteilung zur Vor- und Frühgeschichte sowie die historische Einrichtung der Friedberger Marien-Apotheke aus dem 19. Jahrhundert mit Labor und Officin sind weitere Attraktionen. Das Museum präsentiert ein vielseitiges Sonderausstellungs-programm.


Innenhof Wittelbacher Schloss
Zum Verweilen lädt das großzügige Café ein – im Sommer mit Bewirtung im arkadenumsäumten Innenhof.

Nähere Informationen zum Museum und den Sonderausstellungen erhalten Sie auf der Homepage MUSEUM IM WITTELBACHER SCHLOSS

Öffnungszeiten des Museums:
Dienstag bis Freitag 14-18 Uhr
Samstag, Sonn- und Feiertage: 11-17 Uhr
Tel. 0821-6002-148


Geschichte des Wittelbacher Schlosses

Das Wittelsbacher Schloss
Im Wittelsbacher Schloss wird eine Blütezeit der Stadtgeschichte wieder lebendig. Die Anlage ist 1559 im Renaissance-Stil wieder errichtet worden, nachdem ein Brand den Vorgängerbau 1541 zerstört hatte. 1568 erwählte es Herzogin Christine von Lothringen zum Witwensitz. Dadurch wurde Friedberg zu einem Mittelpunkt höfischen Lebens in Bayern. Im Inneren des Schlosses befindet sich das Friedberger Museum.

Schloss
Die romanische Grundanlage des Wittelsbacher Schlosses entstand 1257. Ursprünglich umzogen die Burg zwei Mauerringe mit Wehrgängen, Zinnen und Schießscharten. Im Inneren befand sich eine Wehrmauer mit 3 Türmen. Vom oberen Ring führte ein Steilhang zum unteren Mauergürtel mit einem verdeckten Abstieg an der Westseite. Der äußere Ring war umgeben von 2 starken Rundtürmen. Im nördlichen Turm befand sich das Verlies, im Volksmund "Köpfhäusl" genannt. Im Westen zur Lechebene hin wurde der Steilhang in einem Winkel von 50 Grad abgetragen. Im Norden, Osten und Süden wurde um das Schloss ein 10 m tiefer Graben ausgehoben, von dem noch gut sichtbare Reste vorhanden sind. Die obere Grabenbreite betrug 25 - 30 m und an seiner tiefsten Stelle im Osten befand sich die Zugbrücke, die von der fest gebauten Brücke, die heute ins Schloss führt, abgelöst wurde. Neben dem Eingang befindet sich der Bergfried (=Wachturm). Im rechteckigen Innenhof waren romantische Arkaden und Brunnen zu sehen. Durch das Vorschieben zweier Mauern gegen Norden wurde derer Burgbau zu einem Fünfeck. Im Nordwestteil des Erdgeschosses befindet sich ein gotischer Rittersaal. In der Nordostecke des Obergeschosses befand sich einst die Burgkapelle St. Georg . Im Süd- und Westflügel war der Palast (=das Herrenhaus) mit den Kemenaten (=Kaminzimmern), im Nordflügel der Wirtschaftsbau mit Stallungen und Wagenremisen, mit dem darüber befindlichen Getreidekasten, beheimatet.
Die heutigen Grundmauern und die Toreinfahrt bestehen bereits seit der Gründerzeit.
Im Jahr 1408 wurde der Bau durch Herzog Ludwig VII. teilweise umgestaltet. Nach einem Unfallbrand 1341 zog sich die Wiederherstellung bis 1559 durch Herzog Albrecht V. Bergfried von 1553 hin. Der Nordflügel/Portal, Arkaden und Renaissanceerker kamen 1559 dazu. Durch Kriegsbrände im dreißigjährigen Krieg wurde zwischen 1632 und 1646 das Schloss stark beschädigt und der Wiederaufbau der oberen Stockwerke durch Kurfürst Maximilian im Jahr 1650 durchgeführt..

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